Rettungsdienst Eschenburg GmbH Foto: Nina Sonnenberg

04.12.2017

Intraossäre Zugänge: Fortbildung im Lahn-Dill-Kreis

Das Gefühl für den Bohrer trainierten die Teilnehmenden an Hühnereiern. Das Gefühl für den Bohrer trainierten die Teilnehmenden an Hühnereiern.

Ende November hatten Mitarbeitende des Rettungsdienstes Eschenburg (RDE) und der DRK Rettungsdienst Dill GmbH Gelegenheit, gemeinsam bei einer Fortbildung das Legen intraossärer Zugänge zu erlernen.

Ein intraossärer Zugang ist eine Applikationsform, bei der Infusionen oder Medikamente in die Knochenmarkshöhle verabreicht werden. Dazu wird eine Stahlkanüle in den Knochen eingestochen. Der intraossäre Zugang ist bei der Infusion von Flüssigkeit, Applikation von Medikamenten und Blutentnahme eine vergleichbare Alternative zum Venenkatheter.

Insgesamt 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden unter Leitung von Nils Benner (DRK Dill) und Jan Orendt (RDE), unterstützt wurden sie von drei Dozenten der Firma Teleflex.

Nach einem umfangreichen theoretischen Block hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, anhand von Hühnchen das Aufsuchen von Knochen zu erlernen. Das  Gefühl für den Einsatz des Bohrers  wurde an Hühnereiern trainiert. Alle Teilnehmer bewerteten die Veranstaltung sehr positiv.

Die gemeinsamen Fortbildungen mit dem DRK Dillenburg werden mittlerweile gut angenommen. Über das eigentliche Thema hinaus trägt es zur guten Zusammenarbeit bei und macht den Rettungsdienst im Nördlichen Lahn-Dill-Kreis zu einem eingespielten Team. Weitere gemeinsame Fortbildungen sind in Planung.

Nach einer theoretischen Einführung stand das praktische Üben im Vordergrund. Nach einer theoretischen Einführung stand das praktische Üben im Vordergrund.
Das Aufsuchen von Knochen wurde an Hähnchenteilen geübt. Das Aufsuchen von Knochen wurde an Hähnchenteilen geübt.
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Rettungsdienst Eschenburg GmbH