Rettungsdienst Eschenburg GmbH Foto: Nina Sonnenberg

Nachrichten

06.12.2017

Bemusterung automatischer Reanimationssysteme

Praxistest des Corpuls-Gerätes, bei dem hier die „Hand-Off“-Zeit gemessen wird. Überprüft werden sollte, wie lange bei der Anlage des Systems keine Kompression stattfindet. Praxistest des Corpuls-Gerätes, bei dem hier die „Hand-Off“-Zeit gemessen wird. Überprüft werden sollte, wie lange bei der Anlage des Systems keine Kompression stattfindet.

Automatische Reanimationssysteme sind für das Einsatzdienstpersonal eine erhebliche Erleichterung. Nur mit Hilfe dieser Technik ist eine laufende Herz-Lungen-Wiederbelebung während eines Patiententransports sicher möglich.

 

Der DRK Rettungsdienst Mittelhessen (RDMH) hatte  in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Gießen bisher die Geräte der Firma Zoll genutzt, die mittlerweile in die  Jahre gekommen sind. Der RDMH im Vogelsbergkreis und der Rettungsdienst Eschenburg verfügen bisher nicht über automatische Reanimationssysteme. Um für den Austausch gegen neuere Modelle bzw. für eine Neuanschaffung eine Entscheidung treffen zu können, sind Ende Oktober Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den einzelnen Bereiche zusammengekommen und haben gemeinsam mit Kollegen des DRK Dillenburg und den Maltesern aus Wetzlar unterschiedliche Geräte in Augenschein genommen. Getestet wurden Autopuls der Firma Zoll, das EasyPuls der Firma Schiller, das LUCAS der Firma Physio Control und das CPR der Firma Corpuls. Um einen guten Eindruck der unterschiedlichen Geräte zu bekommen und im Anschluss eine Entscheidung treffen zu können, haben die Teilnehmenden an zwei Tagen alle Reanimationssysteme ausführlich ausprobiert.

 

Zur Evaluation der Tests gab es einen Online Fragebogen, dessen Ergebnisse aktuell zusammengeführt und ausgewertet werden. Danach soll eine Kaufentscheidung getroffen werden. Für die Kollegen des DRK Dillenburg und der Malteser Wetzlar war diese Bemusterung eine Gelegenheit, die Systeme kennenzulernen. Sie treffen eine Kaufentscheidung auf Basis eigener Kriterien. Die Geräte kosten zwischen 10.000 und 20.000 Euro und werden für alle Notarzteinsatzfahrzeuge angeschafft. Für den Rettungsdienst Mittelhessen werden für alle Bereiche insgesamt 20  Stück benötigt.

04.12.2017

Intraossäre Zugänge: Fortbildung im Lahn-Dill-Kreis

Das Gefühl für den Bohrer trainierten die Teilnehmenden an Hühnereiern. Das Gefühl für den Bohrer trainierten die Teilnehmenden an Hühnereiern.

Ende November hatten Mitarbeitende des Rettungsdienstes Eschenburg (RDE) und der DRK Rettungsdienst Dill GmbH Gelegenheit, gemeinsam bei einer Fortbildung das Legen intraossärer Zugänge zu erlernen.

Ein intraossärer Zugang ist eine Applikationsform, bei der Infusionen oder Medikamente in die Knochenmarkshöhle verabreicht werden. Dazu wird eine Stahlkanüle in den Knochen eingestochen. Der intraossäre Zugang ist bei der Infusion von Flüssigkeit, Applikation von Medikamenten und Blutentnahme eine vergleichbare Alternative zum Venenkatheter.

Insgesamt 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden unter Leitung von Nils Benner (DRK Dill) und Jan Orendt (RDE), unterstützt wurden sie von drei Dozenten der Firma Teleflex.

Nach einem umfangreichen theoretischen Block hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, anhand von Hühnchen das Aufsuchen von Knochen zu erlernen. Das  Gefühl für den Einsatz des Bohrers  wurde an Hühnereiern trainiert. Alle Teilnehmer bewerteten die Veranstaltung sehr positiv.

Die gemeinsamen Fortbildungen mit dem DRK Dillenburg werden mittlerweile gut angenommen. Über das eigentliche Thema hinaus trägt es zur guten Zusammenarbeit bei und macht den Rettungsdienst im Nördlichen Lahn-Dill-Kreis zu einem eingespielten Team. Weitere gemeinsame Fortbildungen sind in Planung.

Nach einer theoretischen Einführung stand das praktische Üben im Vordergrund. Nach einer theoretischen Einführung stand das praktische Üben im Vordergrund.
Das Aufsuchen von Knochen wurde an Hähnchenteilen geübt. Das Aufsuchen von Knochen wurde an Hähnchenteilen geübt.

03.11.2017

Gemeinsamer PHTLS-Provider Kurs

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des gemeinsamen PHTLS Provider Kurses. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des gemeinsamen PHTLS Provider Kurses.

Ende Oktober fand im Bildungszentrum des DRK Rettungsdienst Mittelhessen (RDMH) ein PHTLS-Provider Kurs statt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen, sowohl des RDMH als auch von den Tochtergesellschaften Rettungsdienst Eschenburg und RDMH im Vogelsbergkreis, nahmen gemeinsam an diesem Kurs teil. „Die zwei Tage haben allen viel Spaß gemacht. Es war eine tolle Veranstaltung, die die drei Unternehmensteile eng zusammen geführt hat“, erklärt Jan Orendt, MPG-Beauftragter beim Rettungsdienst Eschenburg. „Wir Teilnehmer haben nicht nur viel gelernt. Es wurden auch viele konstruktive Gespräche zwischen den Kollegen geführt, was die Zusammenarbeit bestimmt weiter gestärkt hat“, ergänzt Philipp Stock, Mitarbeiter des RDMH.

PHTLS (Pre Hospital Trauma Life Support) ist ein zertifiziertes Konzept zur präklinischen Versorgung von Traumapatienten. Ziel des Konzeptes ist es, dass alle an der Rettung beteiligten Personen gemeinsam im Rahmen ihrer Kompetenzen eine optimale Versorgung der Patienten erreichen. Neben der Vermittlung von theoretischen Kenntnissen standen vor allem praktische Übungen auf der Tagesordnung. Dabei standen den Kursteilnehmern Instruktoren zur Seite. „Die Stimmung unter den Teilnehmern war grandios, gerade die abschließende Feedbackrunde hat gezeigt, dass alle Mitarbeiter diese gemeinsame Schulung sehr positiv bewertet haben“, sagt Jörg Görnert, Rettungsdienstleiter des RDMH im Vogelsbergkreis, der als Instruktor am Kurs teilnahm. Für 2018 sind weitere Kurse dieser Art geplant.

28.09.2017

Gemeinsame Fortbildung zur LifeVest Defibrillatorweste

Foto: Zoll LifeVest

In Zusammenarbeit mit der Firma Zoll und den Lahn-Dill-Kliniken organisierte die Rettungsdienst Eschenburg GmbH (RDE) Ende September eine interdisziplinäre Fortbildung zum Thema LifeVest Defibrillatorweste. Diese Defibrillatorweste wird von Patienten getragen, die gefährdet sind, einen plötzlichen Herztod (PHT) zu erleiden und bietet Schutz, wenn sich ihr Zustand noch ändert und noch kein permanentes PHT Risiko festgestellt wurde. Insgesamt 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an der praxisorientierten zweistündigen Schulung durch die Herstellerfirma Zoll teil und hatten währenddessen die Möglichkeit, viele Fragen zu stellen.

 

In der Jahresfortbildung des RDE wurde das Thema bereits durch den Medizinprodukte-Beauftragten bearbeitet und unterrichtet.  Durch die dadurch erlangten Kenntnisse  konnten bereits zwei Patienten, die beide Träger der LifeVest Defibrillatorweste waren, medizinisch besser versorgt werden. Im Schnittstellenzirkel des Krankenhauses Wetzlar und des Rettungsdienstes im LDK wurde von den beiden Einsätzen berichtet. So entstand das Interesse an einer gemeinsamen Fortbildung, die nun umgesetzt werden konnte.

 

Hintergrund:

Ein wichtiger Faktor für einen wirkungsvollen Schutz vor dem PHT ist die Zeit: Mit jeder Minute Verzögerung der Defibrillation sinkt die Überlebenschance um etwa 10 Prozent. Patienten mit einem dauerhaft hohen PHT-Risiko werden mit einem Implantierbaren Cardioverter-Defibrillator (ICD) geschützt. Bevor der Eingriff erfolgt, empfehlen die Leitlinien der nationalen und internationalen Fachgesellschaften eine Wartezeit (nach Myokardinfarkt 40 Tage, bei nicht ischämischer Kardiomyopathie mindestens 3 Monate). Ebenso dauert die medikamentöse Optimierung mindestens 3 Monate. In vielen Fällen führt dies dazu, dass sich die Pumpleistung des Herzens verbessert und das PHT-Risiko sinkt, so dass kein ICD implantiert werden muss. In dieser Zeit kann die LifeVest Defibrillatorweste den Patienten wirksam schützen.

 

Die LifeVest besteht aus einer Stoffweste, in der sich ein Gürtel mit Mess- und Therapieelektroden befindet, und einem Monitor. Die Stoffweste wird unter der Kleidung direkt am Körper, der Monitor an der Hüfte oder an einem Schulterriemen getragen. Das Gerät überwacht das Herz des Patienten kontinuierlich. Wird ein lebensgefährlicher Herzrhythmus erkannt, benachrichtigt das Alarmmodul den Patienten mit hör-, sicht- und fühlbaren Alarmsignalen. Ist der Patient bei Bewusstsein, kann er den Schock verhindern, indem er gleichzeitig die beiden Reaktionstasten am Monitor drückt.

19.09.2017

Volksbank spendet Handpuppen an RDE

Stefan Katzauer (links, Prokurist der Rettungsdienst Eschenburg GmbH) nahm die Spende von Dirk Wickel (Prokurist der Volksbank Herborn-Eschenburg eG) entgegen.

Wenn Kinder zu Patienten im Rettungsdienst werden, kommen neben den Schmerzen noch viele Ängste hinzu. Die unbekannten Menschen, der Rettungswagen und das Martinshorn können auf ein Kind sehr bedrohlich und einschüchternd wirken. In diesen Fällen hat es sich als hilfreich erwiesen, den Kindern als Ablenkung und Aufmunterung eine Kleinigkeit zu übergeben.

 

Die Volksbank Herborn-Eschenburg eG  hat für diesen Zweck 120 Handpuppen an die gemeinnützige Rettungsdienst Eschenburg GmbH gespendet. „Wir freuen uns, dass wir mit dieser Spende die Arbeit des Rettungsdienstes unterstützen können und hoffen, dass die Handpuppen den Kindern in einer Notsituation ein bisschen Trost spenden und Sicherheit geben“, erklärt Dirk Wickel, Prokurist der Volksbank.

 

Diese Spende der Volksbank ist bereits die zweite dieser Art an den Rettungsdienst Eschenburg. Auf jedem Einsatzfahrzeug können so ein paar der Handpuppen mitgeführt und bei Bedarf als Trostspender und Begleiter an Kinder ausgegeben werden. Die 120 Kuscheltiere reichen etwa für zwei Jahre. „Da ich selbst Vater bin, weiß ich wie wichtig es sein kann, Kinder in Ausnahmesituationen zu beruhigen. Deshalb freut mich die Spende für unseren Rettungsdienst sehr“, erklärt Stefan Katzauer, Prokurist des Rettungsdienstes Eschenburg, der die Spende der Bank dankend entgegennahm.

12.09.2017

Kinderfeuerwehr Ehringshausen besucht Rettungswache

Die Kinder der Kinderfeuerwehr Ehringshausen besuchten die Rettungswache in Ehringshausen. Die Kinder der Kinderfeuerwehr Ehringshausen besuchten die Rettungswache in Ehringshausen.

Viel Trubel auf der Rettungswache in Ehringshausen: Grund dafür war der Besuch der Kinderfeuerwehr Ehringshausen. Die Kinder waren gekommen, um sich die Wache und die Fahrzeuge der Rettungsdienst Eschenburg GmbH anzusehen. Eine Mitarbeiterin führte die Kinder herum, beantwortete Fragen und zeigte den Kindern die Ausrüstung, die auf einem RTW zu finden ist. Im Anschluss durften die Kinder Gegenständen wie den Tragestuhl ausprobieren und testweise auf dem Fahrersitz Platz nehmen.

01.09.2017

Zwei neue Notfallsanitäter-Auszubildende

Dustin Wurm und Christian Schick (von links) haben am 1. September die Ausbildung begonnen. Dustin Wurm und Christian Schick (von links) haben am 1. September die Ausbildung begonnen.

Am 1. September begannen bei der Rettungsdienst Eschenburg gGmbH (RDE) zwei neue Auszubildende die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Notfallsanitäter-Auszubildenden bei RDE auf sechs.
Zu Beginn ihrer Ausbildung wurden Christian Schick und Dustin Wurm von Praxisanleiter Arnd Sawitzki begrüßt. Insgesamt gibt es bei RDE drei Praxisanleiter, die die angehenden Notfallsanitäter während ihrer Ausbildungszeit begleiten werden.  „Wir freuen uns sehr, dass sich die beiden für eine Ausbildung bei uns entschiedenen haben. Als Praxisanleiter stehen wir ihnen während der ganzen drei Jahre bei Fragen und Problemen zur Seite. Dazu gehören die Betreuung und Anleitung im Einsatzdienst sowie das Angebot von Übungstagen, um den Lernstoff zu festigen. Wir haben unter den Kollegen ein sehr familiäres Verhältnis, sodass sich die beiden bestimmt schnell einleben werden“, erklärt Sawitzki.
Die Azubis werden in den betrieblichen Teil ihrer Ausbildung auf den Rettungswachen in Eschenburg, Siegbach, Dillenburg, Herborn und Ehringshausen eingesetzt. Die schulische Ausbildung wird am Malteser Bildungszentrum in Wetzlar durchgeführt. Während der Ausbildung werden die beiden angehenden Notfallsanitäter auch einige Wochen in den Dill Kliniken Dillenburg und der Vitos Klinik Herborn verbringen, um dort Abläufe und Arbeitsweisen kennenzulernen.
Der Rettungsdienst Eschenburg ist eine Tochtergesellschaft des DRK Rettungsdienst Mittelhessen, der in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf, Gießen, Vogelsberg und Lahn-Dill auf insgesamt 40 Rettungswachen tätig ist. Das neue Berufsbild „Notfallsanitäter“ wurde 2014 eingeführt und löst die bisherige zweijährige Rettungsassistentenausbildung ab. Es ist deutlich komplexer und vermittelt umfangreiche Lerninhalte an drei verschiedenen Lernorten - nämlich in der Schule, auf der Rettungswache und im Krankenhaus.

26.08.2017

Praxistag mit abwechslungsreichen Übungsszenarien

Dokumentatoren protokollierten den Ablauf der Übungsdurchläufe, um im Anschluss Feedback geben zu können. Dokumentatoren protokollierten den Ablauf der Übungsdurchläufe, um im Anschluss Feedback geben zu können.

Das Ausbildungsteam der Rettungsdienst Eschenburg gGmbH hatte Ende August zu einem Praxistag eingeladen. Neben den Kolleginnen und Kollegen vor Ort konnte das Personal des DRK Rettungsdienst Mittelhessen, die Notärzte, des DRK in Wetzlar und Dillenburg ebenfalls an diesem Trainingstag teilnehmen.


Aufgeteilt in mehrere Teams hatten die Anwesenden insgesamt vier unterschiedliche Übungsszenarien zu durchlaufen. Auf dem Programm stand zum Beispiel ein Workshop, in dem die Handhabung der Videolaryngoskopie, Thoraxdrainagen, Entlastungspunktion und die PORT-Punktion geübt wurden. In fünf weiteren Szenarien mussten unter anderem ein verbrühtes Kind, ein aus großer Höhe gestürztes Kind, Reanimation eines geborenen Kindes, Traumareanimation und eine Traumaversorgung mit eskalierendem Atemweg bewältigt werden. Eine Freiwillige mimte die Traumapatientin und wurde von Mitgliedern des JRK des DRK Kreisverband Dillenburg mit realistisch geschminkten Wunden ausgestattet, um das fiktive Einsatzszenario besonders echt wirken zu lassen. Um die Versorgung des verbrühten Kindes und die Traumaversorgung mit eskalierendem Atemweg besonders wirklichkeitsnah trainieren zu können, wurden für diese beiden Szenarien Simulatoren sowie ein mit Simulationstechnik ausgestatteter RTW des Bildungszentrums des DRK Rettungsdienst Mittelhessen eingesetzt.


Nach jeder Übungsstation fand eine ausführliche Auswertung statt. Dokumentatoren hatten die Arbeitsabläufe und  die Durchführung der jeweiligen Teams protokolliert. So konnten den Teilnehmenden im Anschluss viele Hinweise und eine detaillierte Rückmeldung gegeben werden. Das Ausbildungsteam zeigte sich mit dem Ablauf des Tages zufrieden. „Der Praxistag wurde von den Kollegen und unseren Azubis gut angenommen. Wir haben versucht möglichst lehrreiche Übungsstationen zu konzipieren, die trotzdem nah an realen Einsatzsituationen sind. Besonders freuen wir uns, dass unsere NotSan-Azubis gute Leistungen gezeigt haben“, erklärt Jens Christ, Leiter der Aus- und Fortbildungen bei RDE.

26.08..2017

Gelunges Sommerfest in Eschenburg

Im Anschluss an den Praxistag fand Ende August das Sommerfest statt. Im Anschluss an den Praxistag fand Ende August das Sommerfest statt.

Ende August veranstaltete der Rettungsdienst Eschenburg ein Sommerfest auf der Rettungswache in Eschenburg. Dazu eingeladen war die komplette Belegschaft mit Familien sowie die DRK-Kolleginnen und Kollegen aus Wetzlar, Dillenburg und des DRK Rettungsdienst Mittelhessen.

 

Im Anschluss an den Praxistag mit Stationsübungen erwartete die Anwesenden ein buntes Programm. Tattoos, Luftballons, Kinderschminken und eine Rettungswagen-Hüpfburg standen für die Kinder bereit. Tatkräftig unterstützt wurde das Fest durch die DRK Bereitschaft Eschenburg, die unter anderem für die Verpflegung in Form eines tollen Grillbuffets gesorgt hatte. So konnten die Anwesenden bei Musik, Leckereien vom Grill sowie Kaffee und Kuchen ein paar schönen Stunden verbringen - ein rundum gelungenes Fest mit einer tollen familiären Atmosphäre!

03.07.2017

DRK-Rettungsdienst im Vogelsberg: Zusammenschluss mit DRK Rettungsdienst Mittelhessen

In der vergangenen Woche fand in Alsfeld ein erstes Treffen von Führungskräften und Betriebsräten statt. V.l.n.r. Jörg Görnert (Rettungsdienstleiter), Ralf Dickel (Kreisgeschäftsführer DRK Kreisverband Lauterbach), Stefan Katzauer (Kaufmännischer Leiter D In der vergangenen Woche fand in Alsfeld ein erstes Treffen von Führungskräften und Betriebsräten statt. V.l.n.r. Jörg Görnert (Rettungsdienstleiter), Ralf Dickel (Kreisgeschäftsführer DRK Kreisverband Lauterbach), Stefan Katzauer (Kaufmännischer Leiter D

Die DRK Kreisverbände Marburg-Gießen, Biedenkopf, Lauterbach und Alsfeld haben gemeinsam beschlossen, den DRK-Rettungsdienst in ihren Zuständigkeitsbereichen neu zu ordnen. Mit Wirkung seit dem 1. Juli wird die DRK-Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienst der DRK Kreisverbände Alsfeld und Lauterbach gGmbH (ARGE) als eigenständige Tochtergesellschaft an den DRK Rettungsdienst Mittelhessen (RDMH) angeschlossen und soll zukünftig unter dem
Namen DRK Rettungsdienst Mittelhessen im Vogelsbergkreis firmieren.

 

Über die Perspektiven der Zusammenarbeit haben sich die vier Gesellschafter der gemeinnützigen Rettungsdienst-GmbH im Vorfeld ausführlich ausgetauscht. Gemeinschaftlich kamen sie zu der Einschätzung, dass ein enges Zusammenrücken der Betriebe und die Zusammenarbeit in größeren organisatorischen Einheiten eine zukunftsfähige Lösung darstellt. Der Rettungsdienst steht bundesweit vor großen Herausforderungen – die Anforderungen sind enorm gestiegen, und ein Fachkräftemangel macht sich bereits deutlich bemerkbar. Von einer einheitlichen und gemeinsamen Weiterentwicklung, flächendeckenden Konzepten und systematischen Qualitätsverbesserungen versprechen sich die Kreisverbände positive Effekte für die Zukunft. Ziel ist es, den Patienten und den Landkreisen als Rettungsdienst-Träger auch weiterhin eine qualitativ hochwertige Notfallversorgung bereit zu stellen, den Beschäftigten möglichst gute Arbeitsbedingungen zu bieten und ausreichend Nachwuchskräfte für eine Mitarbeit im Rettungsdienst zu gewinnen.

 

Manfred Hasemann, Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverbandes Alsfeld e.V., hat gemeinsam mit Ralf Dickel, Kreiseschäftsführer im DRK Kreisverband Lauterbach e.V., die Entscheidung zur strukturellen Neuausrichtung mit angestoßen. „Unsere Vorgespräche waren sehrkonstruktiv,“ sagt er. „Wir freuen uns auf die Kooperation in der neuenregionalen Zusammensetzung,“ so das Resümee von Manfred Hasemann.

Willy Welsch, Vorstandsvorsitzender des DRK Kreisverbandes Biedenkopf e.V., begrüßt die Erweiterung der Gesellschaft. „Die Gründung des DRK Rettungsdienstes Mittelhessen 1997 habe ich als richtungsweisend empfunden – die DRK Kreisverbände Biedenkopf, Marburg, Gießen und der private Rettungsdienst MKT haben damals ihre Rettungsdienste zusammen geführt und neu organisiert. Dafür habe ich mich persönlich eingesetzt. Die positive Entwicklung und die neue Erweiterung bestärken mich darin, dass wir damals den richtigen Weg beschritten haben.“

 

Christian Betz, sein Amtskollege im DRK Kreisverband Marburg-Gießen e.V. ist überzeugt davon, dass die Erweiterung der Gesellschaft der richtige Weg ist: „Im letzten Jahr haben wir die DRK Kreisverbände Marburg und Gießen fusioniert. Seitdem haben wir dort viele Verbesserungen auf den Weg gebracht. Ich bin überzeugt, dass wir auch für den DRK Rettungsdienst eine positive Weiterentwicklung erreichen werden. Sie wird sich auch für das Miteinander von Hauptund Ehrenamt bezahlt machen.“

Das weitere Vorgehen wird in den kommenden Monaten konkretisiert. Fest steht bereits, dass nach entsprechenden Vorgaben des Vogelsbergkreises einige der Rettungswachenstandorte in den kommenden Jahren modernisiert oder neu gebaut werden sollen. Auch bei der Beschaffung von Fahrzeugen und Ausrüstung ergebensich gemeinsame neue Perspektiven. In der Aus-, Fort- und Weiterbildung werden die Beschäftigten im Vogelsberg künftig vom DRK-Bildungszentrum profitieren können. Die staatlich anerkannte Rettungsdienstschule in Marburg mit angeschlossenem Simulationszentrum gehört zum DRK Rettungsdienst Mittelhessen und stellt modernste Möglichkeiten zur Verfügung.


Beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen und den zugehörigen Gesellschaften werden ab dem 1. Juli rund 730 Mitarbeiter beschäftigt sein. Die Gesamtzahl der Rettungswachen beträgt dann 40. Pro Jahr werden rund 86.000 Einsätze in der Notfallrettung und dem qualifizierten Krankentransport erbracht. Hinzu kommen weitere Einsätze wie z.B. Intensivtransporte, neonatologische Intensivtransporte und Einsätze der Inselrettung auf den Nordseeinseln Langeoog und Spiekeroog. Bereits seit 2016 hatten der DRK Rettungsdienst Mittelhessen und die ARGE Gelegenheit, die Zusammenarbeit zu intensivieren. Zum 1. Juni wurde der Dienstbetrieb in Kirtorf aufgenommen; die Besetzung erfolgt durch Mitarbeitende des DRK Rettungsdienst Mittelhessen. Dieser neue Wachenstandort war vom Vogelsbergkreis im Rahmen seiner rettungsdienstlichen Erweiterungen beschlossen und ausgeschrieben worden. Als Bewerbergemeinschaft erhielten die ARGE und der DRK Rettungsdienst Mittelhessen gemeinsam den Zuschlag.

07.06.2017

Gemeinsame Übung mit der Feuerwehr Eibelshausen

Foto: Björn Becker Foto: Björn Becker

Anfang Juni fand eine gemeinsame Übung der Feuerwehr Eibelshausen zusammen mit den  Auszubildenden der gemeinnützigen Rettungsdienst Eschenburg GmbH statt. Ausgangslage war ein Kleintransporterfahrer, der die Kontrolle  über sein Fahrzeug verloren hatte und in eine Baustelle gefahren war. Vier Beteiligte mussten von den Einsatzkräften versorgt werden. Eine Person lag eingeklemmt unter dem Transporter, eine Person war in einen Schacht gestürzt und die beiden weiteren Beteiligten waren leicht verletzt und schwer traumatisiert. Im Verlauf musste unter widrigsten Umständen eine Traumareanimation sowie eine sofortige Rettung mit Hilfe der Feuerwehr durchgeführt werden. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch die Notfallseelsorge des Lahn-Dill-Kreises.
Im Fokus standen neben der medizinischen Versorgung die Kommunikation zwischen den verschiedenen Fachkräften und die Organisation einer derart komplexen Einsatzlage.
Alle Beteiligten konnten die Übung mit großem Erfolg abarbeiten. Abschließend gab es eine ausgedehnte Feedback Runde. Praxisanleiter Björn Tore Becker betonte in diesem Zusammenhang, dass aktuell eine ganz neue Generation von Rettungsdienstmitarbeitern heranwächst, welche durch Struktur und eine gute, ganzheitliche Ausbildung auf das suffiziente Abarbeiten komplexester Einssatzlagen vorbereitet wird.

11.05.2017

RTW des Rettungsdienst Eschenburg auf RettMobil in Fulda

Der neue RTW der Rettungsdienst Eschenburg GmbH wird aktuell auf der Rettmobil augestellt. Der neue RTW der Rettungsdienst Eschenburg GmbH wird aktuell auf der Rettmobil augestellt.

Der neue RTW der Rettungsdienst Eschenburg GmbH ist diese Woche auf der RettMobil in Fulda ausgestellt. Der Aufbauhersteller BAUS AT hat sich aufgrund des fortschrittlichen Aufbaukonzepts entschieden, dass Fahrzeug auf der internationalen Veranstaltung zu präsentieren.

 

Im Vergleich besticht das neue Fahrzeug durch eine optimierte Signalanlage und automatisierte Verschlüsse an der Schiebetür des Kofferaufbaus. Als Trage wird weiterhin das bewährte elektrohydraulische Modell von Kartsana genutzt.

04.05.2017

Airway Workshop in Eschenburg

Anfang Mai fand für interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Airway Workshop statt. Anfang Mai fand für interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Airway Workshop statt.

Anfang Mai fand im Lehrsaal der gemeinnützigen Rettungsdienst Eschenburg GmbH (RDE) ein Airway-Workshop statt, an dem insgesamt elf Notärzte teilnahmen. Organisiert wurde dieser Workshop von den RDE Ausbildern und der MPG-Abteilung in Zusammenarbeit mit Dr. Andreas Schwarze, dem ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes.


Ziel der Veranstaltung war es, die Handhabung mit dem neuen Videolaryngoskop zu trainieren. Bei dieser Gelegenheit wurde außerdem die Durchführung von altbewährten Verfahren wie Larynxmaske, Larynxtubus oder dem Eschmann Stab aufgefrischt und invasive Verfahren sowie der Umgang mit dem Medumat Standard 2 geübt.

 

 

25.04.2017

Sportausstattungen für alle Rettungswachen

Die fünf Standorte der Rettungsdienst Eschenburg GmbH haben eine Sportausstattung erhalten. Die fünf Standorte der Rettungsdienst Eschenburg GmbH haben eine Sportausstattung erhalten.

Die gemeinnützige Rettungsdienst Eschenburg GmbH hat kürzlich alle fünf Rettungswachenstandorte im Lahn-Dill-Kreis mit einer Sportausstattung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgestattet. Diese besteht aus einem Hantelset, einer Faszienrolle, Gymnastikball und –band, einem Luftpad, einem Schlingentrainer, einem Federballspiel und einem Ordner mit Übungsanleitungen. Für die Lagerung der Sportutensilien erhielten alle Wachen zudem Sporttrolleys, die mit Rollen einfach innerhalb der Rettungswache bewegt und damit flexibel eingesetzt werden können.

 

Grundlage für die Ausstattung ist ein Konzept, welches der Qualitätszirkel Gesundheit des DRK Rettungsdienst Mittelhessen geplant und umgesetzt hat. Dieser Zirkel setzt sich aus Mitarbeitern aller Unternehmensbereiche zusammen und ist für die kontinuierliche  Entwicklung und Umsetzung von Ideen zur Gesundheitsförderung zuständig. Lange wurde recherchiert, welche Sportutensilien sich am besten eignen. Wichtig waren vor allem die Durchführbarkeit der Übungen auf der Wache und die leichte Umsetzbarkeit für die Mitarbeitenden im Fokus der Überlegungen. Dafür sind sowohl bebilderte Anleitungen als auch DVDs mit Erklärvideos vorhanden, die die richtige Durchführung von Übungen gewährleisten sollen. Mit dem Konzept und der langen Planung ist eine Standardisierung der Ausstattung erfolgt, die nun auch die Tochtergesellschaft Rettungsdienst Eschenburg GmbH für die Mitarbeiter nutzen kann.

 

„Die Arbeit im Einsatzdienst ist körperlich besonders herausfordernd. Wir versuchen durch solche Angebote die Gesunderhaltung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen“, erklärt Stefan Katzauer, Prokurist des Rettungsdienst Eschenburg, und hofft, dass die Sportausstattungen ab sofort häufig zum Einsatz kommen.

08.02.2017

RDE Mitarbeiter/innen bei Pflichtfortbildung geschult

Pfichtfortbildung im Januar 2017 Pfichtfortbildung im Januar 2017

Mitte Januar hat die jährliche Pflichtfortbildung begonnen. In den folgenden Wochen werden alle Mitarbeiter/innen der Rettungsdienst Eschenburg GmbH auf Grundlage des Konzeptes für den Lahn-Dill-Kreis geschult.  Vom 21. Bis 24. Februar ist eine Zertifizierungswoche geplant.

 

Ziel dieser jährlichen Fortbildung ist es, die notfallmedizinischen Kenntnisse der Mitarbeiter/innen  kontinuierlich auf dem neuesten Stand zu halten, um eine bestmögliche Versorgung der Patienten garantieren zu können.

01.02.2017

Betriebliche Altersvorsorge für die Mitarbeiter/innen

Infos: www.klinikrente.de Mehr Infos auf www.klinikrente.de

Die Rettungsdienst Eschenburg GmbH hat für alle Mitarbeiter/innen ab 18 Monaten Betriebszugehörigkeit eine zusätzliche Altersversorge geschaffen. Dabei handelt es sich um eine arbeitgeberfinanzierte Altersversorgung in Höhe von vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Bruttolohns. Damit werden die Mitarbeiter/innen des Rettungsdienstes Eschenburg in diesem Punkt den Mitarbeiter/innen des DRK Rettungsdienstes Mittelhessen gleich gestellt.

 

Abgeschlossen hat der Rettungsdienst diese betriebliche Altersvorsorge bei  dem Versorgungswerk Klinikrente. Die Leistungen werden durch einen Verbund an Versicherungsträgern getragen, wodurch eine hohe Sicherheit gewährleistet ist.

15.01.2017

Neue Leitung der Rettungsdienst Eschenburg GmbH

Foto v.l.n.r.: Stefan Katzauer (Kaufmännischer Leiter), Björn Gillat (Rettungsdienstleiter), Markus Müller (Geschäftsführer). Foto v.l.n.r: Foto v.l.n.r.: Stefan Katzauer (Kaufmännischer Leiter), Björn Gillat (Rettungsdienstleiter), Markus Müller (Geschäftsführer).

Zum 01. 01.2017 hat Wolfgang Bietz die Rettungsdienst Eschenburg GmbH in die Strukturen des DRK Rettungsdienst Mittelhessen übergeben. Die Geschäftsführung hat Markus Müller übernommen. Neben ihm zählen noch Stefan Katzauer (Kaufmännischer Leiter) und Björn Gillat (Rettungsdienstleiter) zur neuen Leitung der GmbH, die ihre Arbeit aufgenommen hat und dabei ist, sich weiter einzuarbeiten. Markus Müller und Björn Gillat besuchen dafür auch alle Pflichtfortbildungs-Gruppen und führen in den nächsten Wochen Kennenlern-Gespräche mit allen Mitarbeitern.

29.12.2016

Wolfgang Bietz (Rettungsdienst Eschenburg) verabschiedet sich aus dem Rettungsdienst

Foto v.l.n.r.: Björn Gillat, Ruppert Heege (Abt.-L. Brandsch., RD und KatS), Thomas Debus (Betriebsleiter der Malteser), Wolfgang Bietz, Markus Müller, Wolfgang Blicker (stv. Abt.-L. Brandsch., RD und KatS) Foto v.l.n.r.: Björn Gillat, Ruppert Heege (Abt.-L. Brandsch., RD und KatS), Thomas Debus (Betriebsleiter der Malteser), Wolfgang Bietz, Markus Müller, Wolfgang Blicker (stv. Abt.-L. Brandsch., RD und KatS)

Wolfgang Bietz, Gründer und Geschäftsführer der Rettungsdienst Eschenburg GmbH, übergibt am 1. Januar 2017 sein Unternehmen in die Strukturen des DRK Rettungsdienstes Mittelhessen. Gleichzeitig verabschiedet er sich aus der Funktion des Sprechers der rettungsdienstlichen Leistungserbringer im Lahn-Dill-Kreis. Mit großem Dank für sein Engagement verabschiedeten Rupert Heege und Wolfgang Blicker für den Lahn-Dill-Kreis Wolfgang Bietz gemeinsam mit  seinem  Nachfolger als Sprecher der Leistungserbringer, Thomas Debus (Betriebsleiter der Malteser).

Die Geschäftsführung der Rettungsdienst Eschenburg GmbH (RDE) geht im Januar 2017 auf Markus Müller über, Björn Gillat übernimmt die Rettungsdienstleitung. Im Verbund mit dem DRK möchte Bietz so tragfähige Strukturen für die Mitarbeiter/innen herstellen. Der Rettungsdienst Eschenburg beschäftigt 70 Mitarbeiter/innen und betreibt fünf Rettungswachen im Lahn-Dill-Kreis, davon einen Notarztstandort. Seit dem 01.01.2017 ist die GmbH zudem als gemeinnützig anerkannt.

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